Hoffnung finden in Zeiten der Hoffnungslosigkeit
Hoffnungslosigkeit kommt auf, wenn das Leben nicht unseren Erwartungen gemäß verläuft. Wir haben das Gefühl, dass alles in der Welt gegen uns arbeitet und nie wieder besser werden wird. Mit jedem neuen Gedanken führt uns das Gemüt in eine negative Abwärtsspirale. In solchen Zeiten ist es leicht, Aktivitäten oder Routinehandlungen einzustellen, die hilfreich für uns sein könnten. Stattdessen entwickeln wir ungesunde Gewohnheiten, die uns scheinbar dabei helfen, die Situation zu bewältigen und die Leere zu füllen. Wir müssen jedoch besonders während dieser Zeiten der Verzweiflung besonders hart arbeiten, um an den Gewohnheiten festzuhalten, die uns gut tun. Im Gegensatz dazu, wie wir uns vielleicht fühlen, müssen wir gerade jetzt daran arbeiten, unsere innere Stärke anzuzapfen.
Wir müssen Wohlbehagen und Trost finden, damit wir unseren Weg zurück in unseren Normalzustand finden können. Wie können wir in Zeiten der Hoffnungslosigkeit Trost finden? Es geschieht, wenn wir unsere Verbindung mit Gott stärken. Gott ist die allwissende Quelle allen Glücks, aller Freude, innerer Weisheit, Liebe, Ruhe und Glückseligkeit. Der Schöpfer kennt unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wenn wir uns mit dieser göttlichen Kraft durch Meditation verbinden, haben wir an all der Liebe und all dem Glück, die bereits in uns sind, teil. Das dient als Rettungsleine, die uns aus der Situation herauszieht.
Der Schlüssel, um sich von einem Zustand der Hoffnungslosigkeit wegzubewegen, ist, unsere Aufmerksamkeit von unserem gegenwärtigen Zustand abzuziehen. Wir müssen unsere Aufmerksamkeit auf das unendliche Reservoir der Freude und Hoffnung in uns fokussieren. Wenn wir Gottes Liebe in der Meditation erfahren, erfahren wir die Bestätigung, dass wir geliebt und beschützt werden. Wir müssen nur die Arbeit verrichten, diese Liebe anzuzapfen, und das können wir tun, indem wir uns die Zeit nehmen, in der Stille zu sitzen und Gott zu erreichen versuchen.


