Gott für seine Gaben danken
Am Thanksgiving-Tag versammelten sich Besucher aus aller Welt im Sheraton Lisle Hotel in der Nähe von Chicago zum viertägigen SOS-Thanksgiving-Programm. Sie kamen, um alte Freunde wiederzusehen, neue Freunde zu treffen, sich zu besinnen, zu danken und vor allem, um in der erhebenden physischen Gegenwart von Sant Rajinder Singh Ji Maharaj zu sein.
Der spirituelle Meister begrüßte alle bei der Auftaktveranstaltung und wünschte allen ein frohes Thanksgiving. Er sagte, dies sei die Zeit, um für die unermesslichen Segnungen in unserem Leben zu danken. Zuerst müssen wir Gott danken, der die Schöpfung ins Leben gerufen hat. Gottes unsichtbare Hand unterstützt uns in jedem Augenblick, und dafür müssen wir dankbar sein. Zweitens sollten wir unserem spirituellen Meister für die Gnade sowie die Anleitung und Führung danken, die wir erhalten. Auch unsere Eltern verdienen unseren Dank und unsere Dankbarkeit, ebenso wie alle, die unser Leben auf irgendeine Weise bereichert haben.
Bei dieser Gelegenheit trug Sant Rajinder Singh Ji einen Vers aus der Dichtung von Sant Darshan Singh Ji Maharaj vor und gab damit einen Einblick in die unendliche Gnade, die uns von den Heiligen und spirituellen Meistern zuteil wird. Schmerz und Leid sind Teil des Menschseins, und jeder von uns muss durch die Höhen und Tiefen des Lebens gehen. Doch spirituelle Meister widmen ihr Leben der Linderung des Leids der Menschheit. Sie geben sich selbstlos hin, ohne Rücksicht auf ihr eigenes Wohlergehen. Sie teilen die Liebe, die sie in ihrem Leben gefunden haben, mit uns. Diese göttliche Liebe heilt unseren Geist, sodass wir in dieser Welt dauerhafte Glückseligkeit und Freude erleben können. In allen Situationen sollten wir daran denken, dass Gott hinter allem steht, was wir erhalten.
Als Empfänger der unermesslicher Fülle und Gnade Gottes obliegt es uns, die Segnungen und Gaben, die wir erhalten, zu nutzen und diese Fülle mit anderen zu teilen. Der spirituelle Meister beendete seine Thanksgiving-Ansprache des Jahres 2023, indem er uns an die Bereiche der göttlichen Liebe erinnerte, die sich uns durch Meditation im Inneren erschließen.