Dankt Gott an diesem Thanksgiving
Heute Nachmittag kamen Besucher aus der ganzen Welt im Sheraton Lisle Hotel in Lisle, Illionois/USA, zu einer besonderen viertägigen Thanksgiving-Veranstaltung mit Sant Rajinder Singh Ji Maharaj zusammen. In seiner Eröffnungsansprache hieß der spirituelle Meister alle willkommen und hob den wahren Geist dieser nordamerikanischen Tradition hervor, die alljährlich am letzten Donnerstag im November gefeiert wird.
Thanksgiving ist eine Zeit, in der wir für alle Segnungen in unserem Leben dankbar sein und die Geschenke, die wir erhalten haben, mit anderen teilen sollten. Es ist eine Zeit des Schenkens. Von allen Geschenken in dieser Welt ist das größte Geschenk, das wir geben oder erhalten können, die Liebe. Deshalb sollten wir zu dieser Jahreszeit und das ganze Jahr über allen Liebe entgegenbringen. Thanksgiving ist, kurz gesagt, ein Fest der Liebe. Während wir unsere Liebe und Dankbarkeit allen in unserem Leben zeigen, sollten wir an diesem Tag auch unserem größten Wohltäter, Gott, für alle Segnungen danken, die er uns gewährt hat.
Gott will nichts von uns außer unserer Liebe, denn die Liebe wird uns zurück zu Gott bringen. Um Liebe für Gott zu entwickeln, müssen wir zuerst Gottes Liebe erfahren. Das geschieht, wenn wir unsere Aufmerksamkeit von den Zerstreuungen dieser materiellen Welt abziehen und durch Meditation in uns sammeln. Auf diese Weise verbinden wir uns mit dem göttlichen Licht und Klang und werden in Bereiche der Stille, der Ruhe, des Friedens, der Gelassenheit, der Liebe, der Schönheit, der Freude und der Glückseligkeit erhoben. Wenn wir uns täglich und regelmäßig Zeit nehmen, um in die Stille zu gehen und das Gemüt zur Ruhe zu bringen, erfahren wir allmählich den Glanz von Gottes Liebe und Gottes Gnade. Wir erfahren Gottes Gegenwart in unserem Leben und Gottes Hand in den alltäglichen Wundern, die wir sonst nicht bemerkt hätten.
Je mehr wir meditieren und uns mit Gottes Liebe und Gegenwart verbinden, desto mehr Ehrfurcht werden wir vor Gott haben, weil wir einen höheren Blickwinkel entwickeln. Wie ein Obstbaum, dessen Äste sich unter dem Gewicht ihrer Früchte neigen, werden auch wir uns in Dankbarkeit und Demut verneigen, weil wir uns dessen bewusst sind, dass all die Reichtümer in unserem Leben Geschenke Gottes sind.














